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Rebsorten

Vielfalt in weiß und rot

Portugieser Blauer Portugieser
Ein leichter, duftiger Rotwein, der im 19. Jahrhundert über Österreich nach Deutschland gekommen ist. Er ist nach dem Spätburgunder die zweitwichtigste Rotweinrebsorte in Deutschland, dabei werden mehr als 50% der insgesamt 5.000 ha in der Pfalz angebaut.
Der Portugieser gilt als unkomplizierter, angenehmer und vollmundiger Wein und eignet sich als universeller Essensbegleiter. In der Nase finden sich Anklänge von roten Beeren, machmal auch ein dezenter Pfefferton.

Dornfelder

Dornfelder

Der Pfälzer Senkrechtstarter hat mit seinen jungen Jahren die Herzen der Weintrinker im Sturm erobert. Mit den Eltern Helfensteiner x Heroldrebe war er 1956, zum Zeitpunkt seiner Züchtung, eigentlich als Deckrotwein gedacht. Mit seiner samtigen, fruchtig-gehaltvollen Art hat er aber als „Solokünstler“ schnell Karriere gemacht und genießt es heute, ein Synonym für Pfälzer Rotwein geworden zu sein.
Im Glas präsentiert er sich gehaltvoll mit deutlichen Nuancen von saftigen Kirschen.


Saint Laurent

Einem Südpfälzer Winzer ist es wohl zu verdanken, dass die immer beliebter werdende Rebsorte in den 60er Jahren nicht gänzlich aus Deutschland verschwunden ist. Der Saint Laurent oder Sankt Laurent kam vor etwa 200 Jahren über das Elsass nach Deutschland und ist möglicherweise nach dem Kalenderheiligen St. Laurentius benannt. Die Weine sind meist anspruchsvolle Tropfen mit guten Extrakt- und Säurewerten und einem kräftigen, gleichzeitig frisch-fruchtigen Wesen.

Spätburgunder

Spätburgunder

Der feine Herr unter den Pfälzischen Rotweinen – mit erstklassigen Empfehlungen, Jahrhunderten an Erfahrung und aus bestem Burgunder-Haus. Als Wein für die große Tafel und für feine Abende am Kamin gefällt er mit seinen Nuancen von roten Früchten und seinem vollmundigen, meist samtigen Wesen.


Merlot

Merlot ist eine Rotwein-Rebsorte. Sie stammt vermutlich ursprünglich aus Frankreich aus der Gegend um Bordeaux. Die blauschwarzen Trauben bringen fruchtbetonte, körperreiche Weine hervor und sind bei Weinkennern vor allem wegen ihrem Allround-Talent als Begleiter von Fleischgerichten beliebt.

Regent

Regent

Dürfen wir vorstellen - die erfolgreichste Neuzüchtung mit kleinem Zusatznutzen: als pilzresistente Rebsorte können bei ihr viele Pflanzenschutzmassnahmen entfallen. Der Regent, eine Kreuzung aus (Silvaner x Müller-Thurgau) x Chambourcin, fällt stoffig, beinahe südländisch mit schmeckbarem Tanningerüst aus.

Riesling

Riesling

“Große weiße Traubensorte mit unnachahmlichen Stil“ schreibt Weinexpertin Jancis Robinson im Buch „Rebsorten und ihre Weine“ über den Riesling. Er besitzt einen markanten Sortencharakter, sein Duft von Apfel-, Pfirsich- und Zitrusnoten ist unvergleichlich. Kein Wunder, dass er als beste Rebsorte der Welt gilt. Was für ein Glück, dass die bedeutendsten Rieslinge in Deutschland wachsen!

Grauer Burgunder

Grauer Burgunder

Zugeordnet werden dem „Pinot gris“ insbesondere Duftaromen von grünen Nüssen und Mandeln sowie fruchtige Aromen, die an Birne, Ananas und Zitrusfrüchte erinnern. Trockene Kabinettweine harmonieren gut mit Meeresfrüchten, kräftigem Seefisch, Pasta, Lamm, Jungwild sowie reifem Käse.

Müller-Thurgau

Müller-Thurgau

Ein bodenständiger Typ mit Riesling und Madeleine royale, einer Tafeltraubensorte, als Eltern. In der Pfalz ist er nach dem Riesling die am zweithäufigsten angebaute weiße Rebsorte. Unter seinem Synonym „Rivaner“ als trocken-moderne Variante hat er in den letzten Jahren wieder einen richtigen Aufschwung bei Weißweinfans erlebt.

Chardonnay

Chardonnay

Die internationale Erfolgsrebsorte hat auch in Deutschland viele Freunde gewonnen. Als natürliche Kreuzung von Pinot und Gouais Blanc/Heunisch steht er für große Weine mit unwiderstehlicher Ausdruckskraft. Der Duft von Melonen, exotischen Früchten oder auch nicht ganz reifen Äpfeln ist typisch für den Chardonnay.

Kerner

Kerner

Ein „kerniger“ Typ mit roter Mutter (Blauer Trollinger) und weißem Vater (Weißer Riesling). Gelungen ist die Kreuzung dem Züchter August Herold im Jahr 1929 im württembergischen Lauffen am Neckar. Namengeber ist der Weinsberger Poet und Oberamtsarzt Justinus Kerner. Der „kleine Verwandte des Rieslings“ überzeugt mit seiner gehaltvoll-würzigen Art und einem aromatischen Bukett.

Gewürztraminer

Gewürztraminer

Eingefleischte Traminerfans geraten schon beim ersten Schnuppern ins Schwelgen: diese ausdrucksstarken Noten von Rosen, Litschi und Nelken, diese wunderbar ausschweifende, üppige Art – ein Genuss zu jeder Stunde und Gelegenheit. Probieren Sie ihn zur exotischen Küche, zur Panna Cotta mit Erdbeeren oder einfach zu einem spannenden Buch.