Lagen
Freinsheimer Musikantenbuckel
Die nach den Wandermusikern aus der westlichen Pfalz benannte Lage weist vorwiegend leichte, lehmige Sandböden auf. Auf dem Hügel der heutigen Weinlage musizierten die Wandersleut bei ihrer Ankunft und ihrem Abschied vor Freinsheim.
Freinsheimer Schwarzes Kreuz
Mit einer Hangneigung von 100% ist die Lage bei allen Freinsheimern bekannt: Der Volksmund erzählt, dass es beim Schwarzen Kreuz spukte. Ihren Namen hat die Lage von einem angeblich unheilabwehrenden Kreuz, das an der Straße von Freinsheim nach Ungstein steht. Interessant sind die Bodenarten: tertiäre Sande, vereinzelt Tonlager, geröllhaltig.
Freinsheimer Oschelskopf
Der lustig klingende Name lässt sich philologisch einwandfrei von mittelhochdeutsch „osel“ für Asche herleiten. Der Standort einer Pottaschehütte könnte Namenmotiv sein. Die 85 ha große Lage zeigt vorwiegend lehmige Sandböden mit stellenweise Tonlagern.
Freinsheimer Rosenbühl
In der hangigen Lage wachsen die Reben auf lehmigen und sandigen Böden. Der Begriff "Bühl" steht auch für Hügel oder Anhöhe.



